Was haben Bettwäsche und Kleidung gemeinsam? Beide bestehen aus Stoff, aber welche Stoffe gibt es und welche Vor- und Nachteile haben sie? Wir gehen hier beiden Fragen auf den Grund.

Zuerst einmal kann man die Fasern, welche die Grundsteine der Wolle sind, in drei Kategorien aufteilen. Diese sind Pflanzenfasern, tierische Fasern und Chemiefasern.

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Bekannte Stoffe aus Pflanzenfasern sind Baumwolle und Leinen. Um sie herzustellen benötigt man die Samenhaare der Pflanze, die man durch die Bearbeitung der Pflanze erlangen kann. Sie wird geerntet, getrocknet und nach dem Entfernen aller Holzteile sind die Samenhaare bereit zur Weiterverarbeitung. Je länger die Samenfasern sind, desto feiner und hochwertiger ist der fertige Stoff. Gewonnen werden diese Fasern aus den Kapseln der Baumwollpflanze und dem Stängel der Flachspflanze. Baumwolle überzeugt dadurch, dass sie sehr weich ist und somit als Hautfreundlich gilt. Da Baumwolle auch eine hohe Feuchtigkeit besitzt, lädt sie sich nicht elektrostatisch auf. Leinen sind sehr saugfähig, geben Feuchtigkeit aber ziemlich schnell wieder ab, sodass es ein beliebter Stoff für den Sommer ist. Beide Stoffe werden zu Kleidung, Accessoires und Heimtextilien wie Bettwäsche weiterverarbeitet. Bettwäsche könnt ihr euch noch auf Bettwaesche-mit-Stil.de anschauen.

Zu den ältesten Stoffen gehört die Wolle. Sie wird schon seit 7000 Jahren verarbeitet. Die qualitätsmäßig beste Wolle bekommen wir aus Spanien. Dort lebt das Merinoschaf, welches geschoren wird. Die Wolle wird nach Qualität sortiert und zu unserer Kleidung, Bettwäsche, Teppiche etc. weiterverarbeitet. Wollstoffe halten besonders warm und sind bis zu einem bestimmten Grad Wasserabweisend. Seide für unsere Textilien gewinnen wir durch Seidenraupen. Am Kokon kann der Faden im Ganzen abgesponnen und weiterverarbeitet werden. Um eine ausreihende Dicke des Stoffes zu erhalten, müssen 7 bis 10 Kokonfäden zusammengespult werden. Die meist genutzte Seidenraupe für den Bereich ist der Tussahspinner. Auch Seide ist warmhaltend, ist aber im Gegensatz zur Wolle elastischer und knittert nicht so stark.

Zu guter Letzt haben wir noch die Chemiefasern. Sie werden auf unterschiedlicher Weise gewonnen. Einmal durch zellulosischen Fasern, welche aus dem Holz stammen und synthetischen Fasern, welche aus Erdöl gewonnen werden. Sie von Naturfasern (Pflanzenfasern und tierische Fasern) zu unterscheiden ist nicht leicht, da Chemiefasern in jede gewünschte Form gebracht werden können. Bei den Chemiefasern unterscheidet man nach der Garnverarbeitung, also die Verarbeitungsweise der Fasern. Dabei kennen wir die Webware und die Maschenware. Da Chemiefasern in so gut wie jede Form gebracht werden können, sind sie flexibel für was sie benutzt werden sollen. Die Glatte Oberfläche eignet sich gut zum Bedrucken. Allerdings muss man bedenken, dass die Chemiefasergewinnung der Natur schadet und nicht in zu großen Mengen gewonnen werden sollte.